15. 09. 2017 Bridgewater NS nach Lunenburg und wieder zurück

So, jetzt fang ich nochmals an. Eigentlich hatte ich alles so schön beschrieben. Es war ein toller Tag heute.

Wollte nun die Bilder einfügen und siehe da, mein Draft ist wieder irgendwo im Nirwana. Das ist bereits das 2. Mal, dass mir das passiert. Und das am Abend nach einem anstrengenden Tag.

Der Support von Word Press zwar nett, aber leider zu langsam und ich möchte mich vorsichtig ausdrücken „unfähig“.

Kurz und knapp: 

Heute im Nebel auf der langen Route nach Lunenburg gefahren. Nach Wetterbesserung Beachplatzsuche ohne Erfolg. 

Wunderschön!!

Lunenburg ganz toll.

Lunenburg ist eine kleine Hafenstadt in Lunenburg County, ca. 90 km von Halifax, der Hauptstadt von Nova Scotia, entfernt. Lunenburg ist Kanadas älteste deutsche Siedlung mit einer langen Fischerei- und Schiffbautradition. Der Stadtkern von Lunenburg mit seiner markanten Holzarchitektur – bunten idyllischen Häusern sowie alten Kapitänsvillen – gehört seit 1995 zum UNESCOWeltkulturerbe.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Lunenburg_(Nova_Scotia)Unesco Welterbe.


 Viele Touristen. Die bunten Häuser wunderschön. Die Architektur grossartig.



Als wir die Kirche anschauen erklärt ein Reiseleiter interessiert zuhörenden Chinesen, dass 2001 am 1. November ein Feuer die Kirche zerstört hat.

Zum Golfplatz gefahren, von hier herrlichen Ausblick auf den Hafen.

Das legendäre Segelschiff „Bluenose II“ angeschaut. Das Deck Hause ist aus Mahagoni. Leider nicht aufgeriggt. Das Schiff fährt mit Motor aus dem Hafen. Beim Leuchtturm erst werden die Segel gesetzt. 

http://www.meinnovascotia.de/2015/07/die-bluenose-ii-segelt-endlich-wieder/

Zur Geschichte (Quelle: Wikipedia)

Die Bluenose lief am 26. März 1921 bei der Werft Smith & Rhuland in Lunenburg (Nova Scotia) als Fischereischiff vom Stapel. Sie war als Gaffelschoner geriggt und besaß damals mit 386 m² das größte Großsegel der Welt. Die Bluenose war bereits das 121. bei Smith & Rhuland gebaute Schiff, jedoch das erste, welches vorher am Reißbrett entworfen worden war und zu dem es vor Baubeginn genaue Pläne gab. Der Konstrukteur W. J. Roue hatte diese Pläne penibel gezeichnet. Die Werftleute hielten nichts davon. Hatten sie doch schon vorher 120 Schiffe gebaut, ohne sich mit soviel Papier abgeben zu müssen. Trotz der neuartigen Arbeitsweise entstand ein Schoner mit sehr guten Segeleigenschaften, der zum Nationalheiligtum Kanadas werden sollte.

Der Legende nach wurden die Fischer von Nova Scotia, die bei ihren Fahrten zu den „Grand Banks“ großer Kälte ausgesetzt waren, Blaunasen genannt. Diese Bezeichnung betitelte irgendwann die gesamte Bevölkerung der Provinz. Daher stammt wahrscheinlich auch der SchiffsnameBluenose.

Während des Einsatzes beim Kabeljaufang vor Neufundland erkannte man bald die außergewöhnliche Schnelligkeit und Wendigkeit des Schiffes. Voller Stolz und Begeisterung nahm seine Besatzung unter Kapitän Angus Walters alljährlich am „Fisherman’s Cup“ teil, einer Regatta für Fischerboote, die traditionell zwischen den Fischern der Städte Lunenburg (Nova Scotia) und Gloucester (Massachusetts) ausgetragen wurde. Die Bluenose blieb hierbei 17 Jahre in Folge unbesiegt.

1938, als die großen Fischereischoner von motorisierten Trawlern verdrängt waren, musste Walters das Schiff verkaufen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Masten gekappt und ein Motor wurde eingebaut. Anschließend war die Bluenose als Frachter zwischen Kanada und der Karibik eingesetzt, bis sie am 28. Januar 1946 vor Haiti auf ein Riff lief und sank.

Am 8. Januar 1929 war eine kanadische 50-Cent-Briefmarke mit der Abbildung der Bluenose erschienen. Es wurden knapp über 1 Million dieser Marken gedruckt und jede noch existierende hat heute einen Wert von etwa CAN$ 700. Das Bild der Bluenose wird seit 1937 auf das kanadische 10-Cent-Stück geprägt. Außerdem schmückt sie das Kfz-Kennzeichen von Nova Scotia.

Maße

  • Verdrängung: 258 t
  • Länge über alles: 49 Meter
  • Länge Wasserlinie: 34 Meter
  • Breite: 8 Meter
  • Tiefgang: 5 Meter
  • Höhe Großmast: 38 Meter
  • Höhe Fockmast: 36 Meter
  • Segelfläche gesamt: 1036 m²
  • Großsegelfläche: 386 m²

Finden den Weg zum Leuchtturm nicht. Schade.

Danach fahren wir zum „Blue Rock“. Schöner Platz zum Duschen.

Auf dem kurzen Weg (die 3er) zurück nach Bridgewater.

Zum Thema Fisch: Mich hat fast der Schlag getroffen. Fisch aus China im Supermarkt !!!! Trotz Fischindustrie in Nova Scotia und Canada. Was ist mit den Arbeitsplätzen, wenn Haddock aus China in Canada verkauft wird???

Bis ins späte 18. Jahrhundert belieferte Lunenburg die Stadt Halifax mit landwirtschaftlichen Produkten. Früher war Lunenburg auch ein Zentrum der Nordatlantikfischerei. Da die Fischvorkommen durch die Einführung effizienterer Fangmethoden rapide gesunken sind, ist die hauptsächliche Einkommensquelle neben dem Schiffbau heute der Tourismus. In Lunenburg befindet sich Kanadas größtes Fischverarbeitungswerk, das von der Firma High Liner Foods Inc. betrieben wird.

Fleisch scheint aus Canada zu sein?


Fotos kommen Morgen.

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