Sougia Badetag 5. Tag Kreta 18. 10. 2021

Da gibts es nicht viel zu erzählen heute!

Schönes Frühstück.

Bisschen spazieren gehen.

Um die alte, schöne Tamariske wurde die Taverne errichtet.

Die kleine Ortschaft (heute ca. 160 Einwohner)liegt am Ausgang der Agia-Irini-Schlucht und ist von steilen Felswänden
umgeben.

Das heutige Dorf wurde erbaut auf und zwischen den Ruinen der
antiken Stadt Syia, welche zusammen mit Lisos einer der Häfen der weiter oberhalb gelegenen großen antiken Stadt Elyros war (für die bis zu 16.000 Einwohner in römischer Zeit angenommen werden).

Da das gesamte meeresnahe Gebiet des Ortes als Archäologische Zone
ausgewiesen ist, darf in Sougia nur sehr begrenzt an der Zufahrtsstraße
Richtung Norden gebaut werden. Was gut ist!!!

Die abgelegene Lage etwa 70 km südlich
von Chania
und der mangelnde Baugrund hat das Aufkommen von Pauschaltourismus
größeren Stils bislang verhindert. Wie es zur Hauptsaison ist, können wir nicht beurteilen, z. Zt. stimmt es jedoch!

Trotzdem gibt es Übernachtungsmöglichkeiten an der Strandpromenade oder im Ort.

Die gesamte Bucht von Sougia wird von einem
Kieselstrand gesäumt. Der östliche Teil dieses Strandes ist einer der
letzten Ortsstrände auf Kreta, an dem Wildcampen geduldet wird.
Touristen, die nach Sougia reisen, sollten wissen, dass es in Sougia und
in etwa 30 Straßenkilometer Umgebung keine Tankstelle gibt.

Da sich die Landmasse Westkretas geotektonisch
bedingt seit der Zeitenwende in dieser Region um etwa fünf Meter
gehoben hat (in Sougia gut ersichtlich an der ehemaligen Spülkante an
den Felsen am Meer)

ist der ehemalige Hafen trockengefallen und gehört
teilweise zum heute bebautem Gebiet. Der heutige kleine Fischereihafen
am westlichen Ende der Sougia-Bucht ist neuzeitlichen Datums.

Schwimmen, in der Sonne liegen, faulenzen.

Süsse Teilchen von Roxanne zum Kaffee.

Schönes Abendessen!

Sougia der ultimative Platz zum entspannen, schwimmen, schöner Strand, Duschen. Nette Tavernen!

Da könnten wir(ich) es aushalten!

Dieter allerdings will immer „Sachen machen“! Also geht’s morgen weiter!

Von Sougia zum Einstieg der Samaria Schlucht und Beginn der Wanderung auf den Gingilos 1980 m und Volakias 2117 m 4. Tag Kreta 17. 10. 2021

Verlassen gegen 8:00 Uhr Sougia, ein sehr schöner Platz! Vielen Dank!

Fahren zum Teil die gleiche Strecke mit dem Auto, die D. gestern mit dem Fahrrad zurücklegt hat. Ganz schön heftig die Steigungen. Die Einkehre sehr authentisch!

Die Fahrt traumhaft, manchmal können wir sowohl auf der Südseite, als auch auf der Nordseite das Meer sehen! Schroffe Berge, wir sind auf dem Weg zu den „Weissen Bergen“, Dieters heutiges Ziel der Gingilos und Volakias. https://www.hikr.org/tour/post35922.html

Es ist kein Verkehr, auf der Strasse liegen die Ziegen und Schafe, die sich manchmal keinen Zentimeter bewegen, auch wenn gehupt wird. Mit dem Fahrrad ist es anders, das kennen sie nicht, da laufen sie weg, Autos gehören zu ihrem Alltag!

Haben bei Roxanne in Sougia leckeres Brot gekauft. Frühstücken zusammen und dann geht Dieter los! Hoffentlich hält das Wetter, denn die Aussicht muss gigantisch sein.

Ich laufe hier ein wenig spazieren. Erfahre, dass die Samaria-Schlucht heute geschlossen ist. Ab 15:00 Uhr wissen sie mehr. Es wird eine Begehung gemacht, um die Sicherheit der Wanderer zu gewährleisten, wegen des starken Regens letzte Nacht. Wo wir gestanden haben(Sougia), war es nur schwacher Regen in der Nacht; hier offensichtlich war es heftiger. Wir sehen es auch auf den Strassen.

Mal sehen, ob Dieter morgen die Wanderung durch die Schlucht machen kann. Sie ist sehr schwer (17 km einfach)
je nach Tempo zwischen 6-8 Stunden. Zumal D. den Weg zurück auch gehen will, denn es gibt keine Strasse zum Ausgang der Schlucht. Man muss ein Boot nehmen und dann Bus oder Taxi, um zum Ausgangpunkt zurückzukommen. In einem Tag fast unmöglich, da Boot und Busfahrplan schlecht abgestimmt sind. Die Wanderung beginnt in Xyloskalo, dem berühmten Ort des Omalos-Plateaus (1.250 m ü.)

Haben wir mal in Teneriffa gemacht. Masca Schlucht, die ist zwar nur 5 km lang und der Höhenunterschied 600 m, mit dem Boot und per Anhalter zurück zum Albergo; da war ich noch besser trainiert!

Die Sonne kommt, wir sind auf 1250 m. Wunderbar!

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Samaria-Schlucht

Dieter kommt nach knapp 6 Stunden zurück. Eine schöne Wanderung.

Die Samaria Schlucht hat die Pforte noch immer geschlossen. Es wird nicht möglich sein die Wanderung zu machen!

Fahren zurück nach Sougia. Wenn das Wetter bleibt, wie es im Augenblick ist, machen wir noch einen Badetag in Sougia

Dieter geht in den Ort, um das Fußballspiel(FCB:Leverkusen) anzuschauen. Das hat er sich verdient nach der anstrengenden Wanderung.

Ich machen einen Strandspaziergang. Heute ist hier mehr los! Sonntag!

Ein Badegast in der Nähe übt auf seiner Mundharmonika. Hört sich sehr holprig an! Mal sehen wie lange er durchhält, muss für seine Ohren ja auch nicht soooo schön klingen!

Aber ohne üben, kein Erfolg!

Schönen Sonntag!

Just in diesem Augenblick steuert eine Fähre den kleinen Hafen von Sougia an, der Landeplatz erschien mir nur ausreichen für ein „Schlauchboot“? Aber es funktioniert!

Die Südküste wird viel über Boote bedient, es gibt nur wenige Strassen!

Sougia Südwestküste 3. Tag Kreta 16. 10. 2021

Ein ruhiger, sehr schöner Platz am Strand von Sougia.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sougia

Das Wetter leider wechselhaft. Sonne, Regenschauer, 20 Grad.

Trotzdem macht Dieter nach dem Frühstück einen Fahrradausflug. Es ist eine anspruchsvolle Strecke hinauf zum Eingang der Agia-Irini Schlucht.

Ich spaziere am Strand entlang, werde ordentlich nass. Der heftige Schauer hat sich schon angesagt. Das gute ist, die Schauer dauern nicht sehr lange, es genügt aber, um bis auf die Haut nass zu werden. Die Sonne wird auch wieder kommen und es ist nicht wirklich kalt. Dennoch fragen wir uns, wie das Wetter weiterhin sein wird?

Für die kommenden Tage ist eine Besserung in Sicht.

Also erstmal Buch raus, Lesetag. Nachdem wir direkt am Meer stehen, kann man daraus auch ganz schnell einen Badetag machen. Die unverdrossenen Urlaubsgäste lassen sich nicht schrecken, sie sind schon in den Morgenstunden im Wasser. Andere gut bekleidet, wandern!

Der E4 geht hier vorbei und offensichtlich ist der boom der Weitwanderwege noch nicht ganz vorbei. Sehen verschiedentlich Wanderer mit grossen Rucksäcken.

Ein guter Platz hier, um die Seele baumeln zu lassen! Er strahlt eine freundliche und angenehme Atmosphäre aus. Die Nudisten „vertragen“ sich mit den Textilen, die Bewohner der zahlreichen Unterkünfte im Ort mit den Zelt- und „Höhlenbewohnern“ und den Reisenden in den kleinen Häusern auf Rädern. Vorwiegend VW Busse o. ä. keine grossen WoMo.

Ich habe gelesen, dass hier einer wenigen Plätze ist an Stränden, wo wildzelten noch toleriert wird. Und es scheint zu funktionieren, wie man sehen kann. Nudisten sind in Griechenland nicht erwünscht, auch das wird toleriert und die Nackedeis halten sich dezent im hinteren Teil der Bucht auf! Der Schweinebucht! Müll nada!

Dieter kommt zurück, hat nur die halbe Strecke gemacht. Regen und Wind! Der Einkehrschwung war ganz interessant. Eine „Wirtschaft“ mit 5 einheimischen, wortkargen Männern. Er sass einige Zeit da und hat gewartet. Nach geraumer Zeit kam eine Kopfbewegung von einem der Männer in seine Richtung, die wohl bedeuten sollte: „was magsch“? Dieter darauf: „Kaffee“! Er bekam einen aufgekochten Kaffee, wie hier üblich. Die Frage Zucker: „si“ von Dieter! Warum spanisch, griechisch kann er nicht! 2 Löffel in die kleine Tasse! Dieter brockte seinen mitgebrachten Hefezopf in die braune Brühe und grad guad wars! Wäre gerne dabei gewesen! Hätte auch gerne gewusst was 5 alte Griechen denken, wenn ein alter Tourist tropfnass in der roten Überhose, blauen Fahrradhelm einkehrt, Kaffee trinkt und Hefezopf in den Kaffee taucht und auslöffelt!

Mache noch ein Spaziergang ins Dorf und zum Hafen,

Kaufe Thymian Honig bei Roxanne, der freundlichen Bäckerin im Dorf. Dieter hat bereits süsse Teilchen bei ihr gekauft! Hervorragend! Morgen kaufen wir noch Brot, bevor wir weiterfahren. Sie öffnet bereits um 5 Uhr am Morgen, wegen der Wanderer auf dem E4.

Wetter gut!

Ein schöner Tag!

Blick auf die Promenade,die Tavernen und das Dorf.

Unser Stellplatz.

Von Kedrodasos nach Sougia West/Südwestküste 2. Tag Kreta 15. 10. 2021

Ein sehr schöner, ruhiger Platz mit einem herrlichen Ausblick.

Es wäre eine ruhige Nacht geworden, wenn nicht wieder ein heftiges Gewitter über uns hereingebrochen wäre.

Die Gewitter entladen sich mit einer Intensität, die wir selten woanders erlebt haben. Dazu heftigen Wind und Starkregen.

Am Morgen stehen wir in einer grossen Pfütze, obwohl wir darauf geachtet haben, dass wir in keiner Kuhle parkieren?! Offensichtlich nicht genau genug.

Morgenritual.

Eigentlich sollte die Strasse nach Poleochara führen, mehr oder weniger direkt!

Versuchen es, Dieter räumt Steine auf die Seite,

aber irgendwann geht es nicht mehr, zudem nicht abzuschätzen ist, wo wir letztendlich hängenbleiben und dann den gleichen Weg wieder zurück müssen! Zumal die Teerstrasse unvorbereitet zu einer Schotterpiste wird. Nach ca. 6 km kehren wir um. Das Unwetter hat viele Verwüstungen angerichtet.

Fahren dann eine Strasse, die etwa 30 km Umweg bedeuten. War aber auch sehr schön. Die Olivenernte hat begonnen, die Netze werden ausgebreitet.

Unterwegs noch viel Dreck und Steine auf der Strasse, wobei man sagen muss, die Aufräumarbeiten haben schon begonnen. Man ist bemüht, den Touristen die Strassen wieder befahrbar zu machen!

Kommen an einer Geröllauswaschung vorbei. Die Kraft des Wasser, die Steine und Baumwurzelstöcke haben auch Ziegen in den Tod gerissen. Ein Bauer kommt vorbei und schaut sich die Verwüstung bestürzt an. Eine harte Gegend!

Erreichen Paleochora. Der Ort ist gut besucht. Er liegt zwischen einem schmalen Kieselstrand im Osten und einem breiten Sandstrand im Westen.

Abends, so schreibt der Reiseführer wird die Hauptstrasse gesperrt und zur Fussgängerzone erklärt. Die Betreiber der vielen Cafes, Bars und Restaurants stellen die Tische und Stühle hinaus und man kann wundervoll flanieren und einkehren.

Wir fahren die Promenade entlang, sehr schön, viele Touristen!

Nächstes Ziel Sougia.

Wir könnten die Fähre entlang der Küste nehmen, ansonsten ein langer Weg durch die Hügel.

Zumal wir nicht wissen, wann, wo und…..die Fähren fahren, entscheiden wir uns für die Strasse. Auch auf dieser Südseite hat das Unwetter seine Spuren hinterlassen. Kommen jedoch ohne Probleme voran!

Ein Ausflug zu einem alten Turm, hoch oben in den Hügeln, erweist sich als nicht durchführbar. Zuerst gute Teerstrasse, dann immer schlechter werdender Karrenweg. Wir drehen um!

An einer kleinen Kapelle auf 850 m machen wir Kaffeepause.

Wollten vielleicht hier oben bleiben, der Wind unsäglich, allgemein kalt!

Fahren hinunter nach Sougia,

einem Hippie-Hangout aus den 60 und 70ern, so der Reiseführer.

Einige Unverdrossene sind da, aber wie es vor ???Jahren war, wird es wohl nicht mehr werden. Jetzt kommen die Hippies im WoMo.

Ein paar Zelte, einige Felsenhöhlen die auch bewohnt scheinen.

Das Meer tobt. In der von den Einheimischen genannten Schweinebucht kann auch nackt gebadet werden.

Wir finden einen schönen Pmatz und bleiben!

Dieter geht ins Dorf. Sehr schön, viele Möglichkeiten zur Einkehr, auch sonst kann alles eingekauft werden!

Wetter wechselhaft, windig, 23 Grad!

Mitternacht Ankunft im Fährhafen von Kissamos, Erkundung Tag 1, Kreta 14. 10. 2021

Nachdem wir Kythera und Antikythera angelaufen hatten, erreichten wir gegen Mitternacht, Kreta, den Fährhafen Kissamos im Nordwesten von Kreta.

Bei der kleinen Insel Antikythera frage ich einen Mitreisenden nach dem Namen der Insel, weil ich mir nicht sicher war und er erzählte mir vom „Geheimnis“ von Antikythera, ob ich das kenne? Nein! Die Erzählung: dass Schwammtaucher in einem antiken Schiffswrack wohl einen Mechanismus gefunden haben, der in diese Epoche überhaupt nicht hineinpasst! Für den interessierten Leser den link dazu. Werde mich auch noch damit beschäftigen!

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mechanismus_von_Antikythera

Zurück zur Reise.

Die Ankunft unspektakulär. Die Autos im Bauch des Schiffes waren sooo eng verparkt, dass wir geraume Zeit warten mussten, um in das Fahrzeug zu gelangen. Das ist normal auf Fähren, aber wenn es spät ist, schon etwas nervig.

Die Wohnmobilisten auf der Suche nach einem Stellplatz. Aufgescheucht, wie wenn der Fuchs in den Hühnerstall eindringt! Die ultimative Stellplatz App hatten alle schon im Navi und los ging der Konvoi die 1,3 km, bis das Navi sagte: sie haben ihr Ziel erreicht! Albergo auch!!!! Wir sind dann aber ein kurzes Stück weiter gefahren, denn die teilweise grossen WoMo waren schon da, einige drehten wieder um, denn wie gesagt, für alle auf einmal, bei Nacht, wenn man nix sieht, nicht so glücklich!

Letztendlich ein guter Platz, noch ein Absacker und ins Bett!

Am Morgen haben wir dann gesehen, dass der Platz fast am Meer war. Nicht weit weg von Stadt (Kissamos) und Hafen. Also ganz ok. Trotzdem bin ich kein Freund von Apps für Stellplätze! Alle treffen sich dort und es entgehen einem Plätzchen, die vielleicht schlecht zu finden oder anzufahren sind und deshalb besonders reizvoll. Ohne Fleiss, kein Preis! Mühsam, aber lonht sich doch!

Besuchen Kissamos. Nettes geschäftiges Städtchen. Schöne Geschäfte, alles da. Ganz leckeres Brot gekauft, bei freundlicher Bäckerin!

Fahren die Strasse nach Westen die Küste entlang. Von Kavosini nach Süden, im Landesinneren. Immer wieder schöne Ausblicke, machen einen Abstecher ans Meer, um zu frühstücken.

Ruhig, nicht viel anders, als wir in den letzten Tagen gesehen haben. Es kommen noch Treibhäuser dazu.

Ruhiger ja, ursprünglicher auch.

Jeder Kreter würde mich entsetzt zurechtweisen, aber es wird dauern, bis wir die Schönheiten und Besonderheiten entdecken werden.

Viel Auswahl an Strassen gibts es nicht.

Unser Ziel das Kloster Chrysoskalitissa

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Chrysoskalitissa

und der „Karibische Strand“ von Kreta, mit Namen „Elafonissi“!

Das Kloster liegt besonders schön.

Auch innen ist es wohl gehalten. Touristen sind auch schon da. Es ranken sich Erzählungen um die Geschichte des Klosters. Als die Türken das Kloster angriffen wurden sie von einem Schwarm wilder Bienen angegriffen und in die Flucht geschlagen…….

1943 wurde es u. a. von den Deutschen Besatzern als Gefängnis hergenommen……

Es liegt auf einem Felsen, der Blick hinunter zum smaragdgrünen Meer, schön!!

Die Innenräume interessant. Eine geheime Schule, wie in einer Abenteuergeschichte! Es war zu Zeiten türkischer Herrschaft verboten, die christliche Religion auszuüben!!

Weiter zum karibischen Strand. Das Wetter nicht karibisch, dann wieder doch!

Der Parkplatz (mehrere) gigantisch. Der Besucherstrom der Badegäste, Kitesurfer, Spaziergänger, Gucker…..ebenfalls.

Würde man manchen Badegästen an einem unbekannten Strand sagen: heute Badetag, da müsst ihr heute bei Wind und teilweise Niesel, keine Sonne, rein ins Wasser, würden manche sich verweigern! Heute Strand fast voll, Liegen gut belegt, bis zum Bauch im Wasser watende Urlauber. Kleinkinder in Tragevorrichtung am Bauch von Mutter oder Vater, werden sandgestrahlt!

Wetter wechselhaft! Jetzt wieder Sonne!

Interessant und wunderschön!

Finden etwas abseits einen schönen Platz bei Kedrodasos mit Blick aufs Meer. Ca. 10 Min. hinab auch ein schöner Sandstrand.

Auch hier einige Touristen.

Nebenbei, es sind viele Urlauber hier, trotz Saisonende und wiederholtes Erdbeben am 12.10.21.

Mystras, Gytheo Fährhafen nach Kreta 16.00 Uhr Fähre 13. 10. 2021

Eine ruhige Nacht in den Hügeln Nähe Mystras verbracht.

Blick auf die Ruine und Mistras von unserem Übernachtungsplatz aus betrachtet.

Auf der Hinfahrt.

Um 9.00 Uhr sind wir in Mystras.

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Archaeological_Museum_of_Mystras

Im Museum sind Schmuckstücke u. a. Besonderheiten ausgestellt. Vor dem Eingang zum Museum erregt eine „Gewirr“ aus Garn meine Aufmerksamkeit. Nachgefragt bei der freundlichen Frau im Museum erklärt sie mir, – zumindest von mir so verstanden – dass die Kleider der Damen, vorwiegend aus Seide, der Person auf den Leib gewoben wurden! Vermutlich je nach Grösse der zu bekleidenden Person wurden die Fäden gespannt!?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mystras

Noch wenig los.

Gleich zu Beginn die schöne Kirche Metropolis

Wunderschöner Marmor.

Eine schöne grosszügige Anlage. Der geneigte Leser erhält in Wiki gute Infos.

Es war ein schöner Rundgang. Wir waren fast alleine und konnten in Ruhe alles betrachten. Sehr beeindruckend.

Der Palast wird gerade renoviert.

Mit dem Ticket war auch der Eintritt in die Burgruine bezahlt (6€), 2 km mit dem Auto auf den Gipfel des Hügels. Etwas beschwerlicher Aufstieg im Burggelände!

Dieter hat das gemacht, ich bin unten spazieren gegangen. War auch nicht sooo toll die Ruine meinte Dieter abschließend. Hingegen der Blick hinab, grandios!

Als wir die Ruine verlassen, kommen schon die ersten Busse und wir fahren Richtung Sparti.

Vodafone Shop, wegen Telefonkarte, Lidl einkaufen, Gytheo Hafen, auf nach Kreta!

16 Uhr gehts los. Freuen uns auf Kreta!!

Ach ja, wir wünschen der lieben Lore alles Gute zum Geburtstag, Lore bedankt sich für die vielen guten Wünsche bis von Australien. Allen ein Dankeschön!

Die Fähre legt mit 1 Stunde Verspätung ab.

Dieter rückwärts auf die Fähre! Pfeifen und rufen von allen Seiten. Wenig Platz!

Sonnenuntergang und 1 Glas Geburtstag Prosecco (leider schon etwas umgeschlagen, wird nicht so oft verlangt?) War ganz toll und wild romantisch.

Die Fähre läuft noch 2 Inseln an. Wir sind #3!

In Erwartung der Ankunft in Kissamos.

Auf 1550 m am Fusse des Profits Ilias Taygetos Gebirge nach……..12. 10. 2021

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Taygetos

Verbrachten eine kalte, stürmische, regnerische Nacht. Nach dem Abendessen auch heftiger Hagel.

Alles kein Problem für Dieter. Die Wettervorhersage war gut bis zu 7 Stunden Sonne.

Morgenritual, Kaffee. Dann geht Dieter los auf den 2407 m Berg. Vor 30 Jahren waren wir bereits hier. Damals kein Problem den Weg zu finden ohne Navi!!

Dieter weiss nicht mehr so viel und will nochmal hinauf. Das Wetter??

Ich sortiere Fotos, mache den blog. Lese emails….

Das Wetter ganz scheußlich. Heftige Regenschauer. Dieter ist gut ausgerüstet, dennoch spassig ist es sicherlich nicht!

Ein 2. Regenguss. Nach ca. 2 Stunden kommt Dieter. 2x nass geworden. Keine Sicht. Bergsteigen zu.

Einige Wanderer kommen. Geparkt haben die wohl bei dem „P“.

Fahren nun auch wieder hinunter. Die Strasse hat nicht viel gelitten durch die starken Regenfälle. Die Auswaschungen mässig.

Begegnen einer Ziegenherde mit Hüterin und Hund!

An einem Aussichtsturm auf dem Weg hinab nach ……

machen wir Rast. D. Trocknet seine Goretex Kleidung, machen das Dach auf, hier ist es wohltuend sonnig!

Schauen hinaus ins Tal, auf Dörfer und Olivenplantagen.

Schauen hinauf zum Profitis Ilias Nebel, Wolken

Der Sprühregen vom Gewölk verhangenen Berg trifft hier die Sonne und beschert uns einen traumhaften Regenbogen!

Morgen Mistras.

Stay tuned…..

Elea Beach nach Monemvassia und zur Schutzhütte Taigetos am Fußes des Mount Profitis Elias 11. 10. 2021

Ein entspannter Vortag.

In der vergangenen Nacht Gewitter wie wir es noch nie erlebt hatten. Man stelle sich ein gigantisches Feuerwerk z. B. wie zur Jahreswende vor! Und wir mitten drin! Ein Schauspiel, wie es nur in der Natur draussen erlebt werden kann. In Städten sieht man, ob der Häuserschluchten nur einen Teil des Unwetters. Wir erlebten wie die Wolken mit rasanter Geschwindigkeit von den Hügeln der Mani übers Meer brausten. Die Gischt und die Wellen und dazu die Geräusche! Naturgewalten! Und rings um, Blitze aus allen Richtungen. Im sicheren Albergo ein Logenplatz dieser Vorstellung. Der Regisseur ein Genie!

Am Morgen wunderschön! Der freundliche Besitzer des Hauses, der unweit auf einer Anhöhe wohnt, macht mit seinen Hunden und Katze einen Morgenspaziergang, begrüßt uns und fragt in gebrochenem Deutsch nach unserem Befinden. Hand aufs Herz, ein freundliches Kopfnicken und ein Efcharisto unsererseits genügen. Er geht weiter zum nächsten WoMo. Die Hunde, die Katze,(saß gestern entspannt vor unserem Auto)

trotten hinter ihm her! Herzerwärmend! Dankeschön!

Wir brechen auf nach Monemvassia.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Monemvasia

Die Fahrt geht durch Olivenhaine, Citrusplantagen, Gewächshäuser, kleine Städtchen. Kaufen Brot in einer Bäckerei in Gefyra, – die Neustadt bevor es über einen Damm auf das „Griechische Gibraltar“ geht, – in welcher der Einband des „Kleinen Prinzen“ an der Auslagenscheibe klebt. Sehr sympatisch. Die Frau Bäckerin auch. Nachgefragt, was “ Der kleine Prinz“ in der Auslage macht, sagt sie: Ihre Tochter liest das Büchlein in der Schule in der Originalsprache und findet es so schön! Wir auch! Plaudere mit ihr, sie spricht hervorragend Englisch! Ein schöner Tagesbeginn!

Meint man, die Saison ist beendet, wird man hier eines besseren belehrt. Am Beginn des Dammes ein grosser Parkplatz. Viele WoMos und Autos. Wir fahren erstmal weiter, um zu sehen, was uns erwartet. Wir sind nur ein Auto! Die Strasse zugeparkt! Drehen vor dem Eingangstor nach Monemvassia eine Schleife, wie das die meisten machen. Taxis, Zulieferer….. finden an der Strasse dann doch einen Parkplatz. Klein, aber Dieter ist der „Einparkkaiser“. Gutes Frühstück und dann hinauf zu dem Ort, der in den höchsten Tönen beschrieben wird. Gesehen werden kann der Ort erst, wenn man durch das Eingangstor schreitet.

Er liegt auf der rückwärtsgewandten Seite des Felsen. Nur Teile der Festung und Stadtmauer können bei der Anfahrt gesehen werden!

Vor dem Tor steht ein Smart und wir wundern uns, warum fährt der nicht hinein? Wir gehen durch das Tor, es ist dunkel, dann kommt ein Eck, es wird heller und man blickt in die geschäftige, kopfsteingepflasterte, mit kleinen Häusern gesäumte Strasse! Da kann keiner reinfahren!!!

Menschen mit Rollkoffern kommen uns entgegen. Es gibt Hotels in dieser historischen Stadt. Aber die Vorfahrt in der Luxuslimosine ist nicht möglich! Und wie es aussieht, tragen die Hotelgäste ihre Koffer selbst vor das Eingangstor, wo die Taxis warten! Also nur was für „sportliche Übernachtungsgäste“. Es ist aber sicherlich ein Erlebnis hier zu nächtigen!

Wir biegen relativ früh in die engen Gässchen mit Steintreppen in die Oberstadt ab.

Der Führer schreibt es ist nicht unbeschwerlich, den Weg hinauf anzutreten. Aber dafür ist die Belohnung ein herrlicher Ausblick auf die Unterstadt, das Meer und der Aufgang durch die steilen Gassen, mit den hübschen gepflegten Häusern, zur am Abgrund gebauten Kirche Agia Sophia und dem türkischen Kastell.

Insgesamt ca. 150 Höhenmeter, auf teilweise ausgetretenen Wegen, abgeschmierten Steinen und Hitze. Es ist nämlich inzwischen warm geworden. Im Sommer sind die Zeilen des Reiseberichtsschreibers sicherlich wahr: in die stille Oberstadt steigen nur wenige Besucher hinauf!

Wir machen das und werden belohnt!

Der Zankapfer der Völker thront auf dem 1700 m langen und 300 m breitem Felsen. Die Venezianer herrschten von 1464-1540 und 1690 -1715.

Auf den Infotafeln steht wann die Ottomanen herrschten. Bewegte Geschichte.

Von den Venezianer wurde der Ort „Malvasia“ genannt und war Exporthafen für den gleichnamigen, berühmten Wein. Auch heute noch ein Wein, der nicht häufig angebaut wird. Das 1. Mal haben wir den auf einer der liparischen Inseln getrunken.

Viel will ich über diesen atemberaubenden Ort nicht mehr schreiben. Es war ein weiteres Highlight unserer bisherigen Reise.

Ich hoffe die Fotos können einen kleinen Eindruck vermitteln!

Fahren Richtung Sparti, Endziel Taigetosgebirge.

Die Fahrt zur Hütte am Fuss des Mount Profits Elias abenteuerlich.

Wir finden den Ort nicht auf Anhieb, wo es hinauf ins Gebirge geht. Nach mehrmaligem Nachfragen sehen wir Schilder, die jedoch in Griechischen Buchstaben geschrieben sind! Entziffern mühsam selbige, ist aber nicht wirklich das wir laut Dieters Beschreibung suchen.

Fahren Richtung Gebirge, die Strasse gut, bis weniger gut. Anfangs Asphalt, dann Schotterpiste! An einem „P“ mit Wasserstelle informieren wir uns weiter. Ich sehe ein Schild (Ortsschilder sind üblicherweise farblich so gestaltet) da steht auf Griechisch „Hütte“ angeschrieben. Ich ermutige Dieter doch diesen Weg zu fahren, was wir dann letztendlich auch machen und nach 6 km stehen wir vor der Hütte des Alpenvereins Sparta. Auf 1550 m.

Dieter redet sich das Wetter schön.

Wir machen köstliche Keftedes, Tzaziki, Tomate, Weissbrot, Weisswein und ich drinke einen Ouzo.

Herrlich!

Kalt 6,5 Grad, windig, regnerisch!

Am Strand von Elea nach…..?…10. 10. 2021

Guten Morgen.

Blitz, Donner, Regen. Der Himmel ist schwarz! Wir schauen von unserem Stellplatz am Strand hinüber zur „Mani“ und sehen diese schwarze Wand auf uns zukommen. Die Pläne für heute haben wir zurückgestellt, erstmal! Gewitter halten sich hier nicht so lange und vor allem kommt keine Kaltfront! Haben wir gestern erlebt! Der Wetterbericht war nicht soooo schlecht für heute!

Aber wie es so ist mit den Vorhersagen, insbesondere für’s Wetter, werden wir erleben!

Das Gewitter ist weitergezogen, der Regen bleibt!

Schön für die Landschaft! Wir haben das Albergo „wetterfest“ gemacht! Es wird ein gemütlicher Sonntag…..

Es hat wirklich heftig geregnet und gestürmt. Aber in ca. 2 Stunden hat der Wind die Wolken weitgehenst vertrieben und es wurde ein herrlicher Sonnen-Sonntag!

Ausgiebiges Frühstück. Relaxen, faulenzen!

Wir bleiben hier und geniessen den Tag!

3 Wohnmobile aus „D“, ausser uns! Der Strand ist gross. Ausreichend Platz für alle.

Nachmittags kommen Badegäste.

Wir sitzen unter einem wunderschöner Schattenbaum. Wenn es zu kühl wird, wechseln wir in die Sonne. Leider weiss ich nicht was für ein toller Baum das ist?

Kaffee, Kuchen, Buch, Sonne, Meer und ausgesprochen ruhig.

Die Duschen funktionieren. Wir holen Wasser, stellen es in die Sonne.

1. es wird warm zum Duschen, ausserdem

2. Sterilisation, wenns lang genug steht?!

Dieter reinigt und ölt die Fahrräder! Super!

Der „mittlere Finger“, die Südspitze, die Mani, Gythio, der rechte Finger Beach von Elia 9. 10. 2021

Eine sehr ruhige Nacht mit Sternenhimmel, auch etwas Regen, am Rande eines typischen Manidorfes, Menschen wenig (gesehen haben wir niemand, einige Kühe, die auch nachtens spazieren gingen!? Wir dachten Kühe schlafen nachts? Nicht hier! Ansonsten teilweise absolute Stille!

Fahren zur Hauptstrasse. Heute erwartet uns eine abenteuerliche Fahrt zum Südzipfel des Mittelfingers!

Atemberaubende Schönheit. Nichts liebliches! Steine, Felsen, Gestrüpp! Bizarr in dieser archaischen Landschaft die Wohntürme.

Viele neu! Wir meinen uns zu erinnern, dass dies bei unserer Reise vor 30 Jahren noch ursprünglicher war. Neue Teerstrassen, zwar Serpentinen rauf und runter, aber neu! Keine Karrenwege.

Kommen durch Vathia, schon fast am Ende des Mittelfingers. Wollen parken und die Aussicht geniessen, werden gebeten zum nächsten „P“ zu fahren, denn es werden Wohnmobile erwartet (Begleittrupp) für Filmaufnahmen! Tun das natürlich und schauen neugierig von etwas oberhalb auf das geschäftige Treiben!

Akra Tearo, wo der Leuchtturm steht, ist nur zu Fuss zu erreichen, das Wetter sieht nicht gut aus, wir lassen das. Für uns ist hier das Ende! Dieter weiss genau, da waren wir vor 30 Jahren auch!!

Ich wandere zum Orakel und befrage es! Alles bestens, wir werden weiterhin eine wunderbare Reise haben.

Auf der Fahrt nach Gythio fahren wir durch Gebiete wo ein Feuer gewütet hat. Es sieht entsetzlich aus.

Reisen weiter nach Gythio, Fährhafen nach Kreta. Buchen die Fähre für den nächst möglichen Termin!

Weiter nach Elia an der Westseite des rechten Fingers, zu einem Strand.

Die Fahrt nicht soooo toll, vorwiegend Citrusplantagen und die vom Reiseführer bereits erwähnten nicht so bewunderswerten, griechischen Städtchen und Dörfer!

Atemberaubende Ausblicke hatten wir heute, die wahrscheinlich so schnell nicht übertroffen werden.

Elia Beach nett. Sonne kommt noch! Badetag?!